Beiträge getagged ‘Server’

Domaincontroller aus Active Directoy entfernen

18 November 2009

Sie haben drei Windows 2003 Domänencontroller. Eines Tages hat ein Server Totalschaden.

Im Active Directory (AD) ist dieser jedoch immernoch vorhanden und muss manuell gelöscht werden, da der Server ja nicht mit dcpromo aus der Domäne entfernt wurde. Hierfür muss man die Metadaten mit ntdsutil aus dem AD entfernen.
Da ntdsutil die Befehle nacheinander entgegen nimmt werde ich die Befehle hier in Listenform darstellen.

- öffne CMD
- ntdsutil
- roles
- connections
- connect to server 'Servername des Zielservers'
- quit
- seize 'Funktion' (z.B. RID Master)

Es sollten alle Rollen übertragen werden, die sich auf dem kaputten DC befanden. In ntdsutil werden die Rollen angezeigt. Man kann sich dies auch vorher schon anzeigen lassen mit:

netdom query fsmo

Nun müssen noch die Metadaten aus dem AD gelöscht werden.

- öffne CMD
- ntdsutil
- metadata cleanup
- connections
- connect to server 'Servername eines aktiven DC'
- quit
- select operation target
- list domains
- select domain 'Nummer aus list domains'
- list sites
- select site 'Nummer der Site aus list sites die den kaputten DC enthält'
- list servers in site
- select server 'Nummer'
- quit
- remove selected server
- quit
- quit

Nun sollten noch alle Einträge im DNS (_msdcs) und alle Einträge unter AD_Sites_and_Services entfernt werden.
In ntdsutil muss man nicht jeden Befehl zuende schreiben. Sobald der Befehl eindeutig ist kann man den rest weglassen. Ein quit kann auch einfach ein q sein. Oder der Befehl connect to server kann in kurz so heissen: con to ser

MS KB – http://support.microsoft.com/kb/216498

php.ini finden (location of php.ini)

6 Juni 2009

Um den Speicherort der php.ini zu finden hilft die phpinfo() Funktion.

php-Datei mit folgendem Inhalt erstellen:

< ?php
phpinfo();
?>

Diese Datei auf den Web-server hochladen, wenn nicht dort direkt erstellt und dann im Browser aufrufen. Der Punkt “Configuration File (php.ini) Path” verrät dir dann den Pfad.

Symlink unter Windows

1 Oktober 2008

Viele kennen und lieben Symbolische Links unter Linux.
z.B.:

ln -s /dev/null /home/willnat/nullink

Wie kann man aber nun solche auch “Soft-Links” genannten Verknüpfungen unter Windows anlegen ?
Die normalen Verknüpfungen unter Windows sind *.lnk Dateien. Das hilft einem aber meist nicht weiter, wenn man z.B. aus dem htdocs Verzeichnis einer XAMPP Installation heraus auf andere Dateien des Windows Rechners verweisen möchte. (Ok, das ist unsicher, aber manchmal tut das halt Not ^^)

Ab Vista und Server 2008 gibt es den Befehl

mklink
c:\>mklink c:\newfile d:\oldfile
c:\>mklink /d "c:\new folder" "d:\path\real folder"
c:\>mklink /d c:\netshare \\xp-server\real_netshare

Ok, aber was ist, wenn man noch XP und Server 2003 benutzt ??

Hierfür gibt es zwei Lösungen. Das Programm junction.exe oder linkd.exe aus den Windows 2003 Resource Kit Tools.

Die Befehle sind in der Kommandozeile auszuführen.

c:\>junction.exe "c:\new folder" "d:\path\real folder"

oder

c:\>linkd.exe "c:\new folder" "d:\path\real folder"

Nun haben wir genug symlinks erzeugt, nun wollen wir sie natürlich auch wieder lösen.

c:\>erase c:\newfile
c:\>rmdir /s /q "c:\new folder" 
c:\>rmdir /s /q c:\netshare
c:\>junction.exe -d "c:\new folder"
c:\>linkd.exe "c:\new folder" /D

XP SP3 und mstsc /console

24 Juli 2008

Ich habe heute SP3 für XP auf einem PC installiert und musste schmerzlich feststellen, dass Microsoft so ganz nebenbei vergessen hat zu erwähnen, das man eine Remote-Konsolen-Sitzung nicht mehr mit

mstsc /console

sondern von nun an nur noch mit

mstsc /admin

herstellen kann.

Nun stellt sich aber noch die Frage, wieso Microsoft nicht gleich auch noch das /v Parameter geändert hat. Das V ist zwar ein schöner Buchstabe, aber lässt er wohl kaum auf eine IP schliessen.

mstsc.exe /v:192.168.xxx.1 /admin

so muss man nun weiterhin mit dem /v leben, aber was in SP3 nicht ist, kann ja in SP4 noch werden.

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes